Algen, Wasser, Schnecken

Praxis

Brauner Belag, grüne Fäden, Nitrit, trübes Wasser. Zuerst die Ursache, dann der Handgriff. Oft reicht weniger Licht, weniger Futter und ein Teil frisches Wasser.

Neue Ratgeber für den Aquariumalltag

Vorbereiten, beobachten und gezielt handeln: Hier findest du neue Anleitungen mit Prüfschritten, Beispielen und Vorlagen.

Laufende Kosten

Aquarium-Stromkosten berechnen

Filter und Licht rechnen, Heizer messen: mit vollständigem Beispiel und Entscheidungshilfe vor einem Gerätekauf.

Beckenkauf

Komplettset: 54 oder 80 Liter?

Zwei Tetra-Sets vergleichen: Stellfläche, Höhe, mitgelieferte Technik und was zusätzlich gebraucht wird.

Filterwahl

Innenfilter oder Außenfilter?

Welche Bauform zum Becken passt: Aufstellplatz, Größenbereich und zwei konkrete Modelle vergleichen.

Volumen

Nano-Aquarium: Liter und Arten

Nano heißt oft unter 60 Liter. Garnelen ab 20 l, die meisten Fische erst ab 54 l. Die Vase ändert die Zahlen nicht.

Pflanzen

Javamoos binden

Auf Holz oder Stein, nicht in den Sand. Schwaches Licht reicht. Braun meist Mulm oder Alge.

Pflanzen

Mooskugel: drehen

Alge, kein Moos. 5–10 mm im Jahr. Unterseite braun: wenden. Über 27 °C wird sie weich.

Pflanzen

Anubias: Rhizom frei

Auf Holz binden, nicht vergraben. nana fürs Nano. Ein Blatt in Wochen, nicht in Tagen.

Pflanzen

Javafarn: Rhizom frei

Auf Holz binden, nicht vergraben. Neues Blatt in 1–2 Wochen. Braune Punkte unterseits sind Sporen.

Pflanzen

Vallisneria einsetzen

Ins Substrat, Herz frei. Ausläufer füllen den Hintergrund. Die große Form will Höhe.

Pflanzen

Cryptocoryne: Schmelz

Blätter in Tagen glasig. Das Rhizom stehen lassen. Neue Blätter oft in 2–6 Wochen.

Pflanzen

Schwimmpflanzen

Ein Drittel der Fläche. Nitrat oben, Licht unten. Die volle Decke erstickt beides.

Pflanzen

Hornkraut: treiben

Keine Wurzeln. 5–10 cm pro Woche. Nadeln nach dem Umzug: zwei bis drei Wochen warten.

Pflanzen

Wasserpest: kühl halten

Bis 10 cm die Woche. Optimum 20–24 °C, über 26 °C kümmert sie. Stecken oder treiben.

Boden

Soil: weiches Wasser, Ammonium

Senkt KH und pH. Erste Wochen mehr wechseln. Guppy passt selten, Garnelen eher.

Boden

Bodengrund: Sand oder Kies

Inert lässt GH und KH. Feiner Sand für Welse. Kalk hebt die Härte.

Wasser

Osmoseanlage: mischen

Permeat hat fast 0 °dH. Mit Hahnwasser oder Salz auf die Artkarte, nicht pur kippen.

Gerbstoffe

Seemandelbaumblätter

Tee und Deckung. pH nur bei niedriger KH. Kein Mittel gegen Weißpunkt.

Gerbstoffe

Erlenzapfen

Kleinere Dosis als das Blatt. Zwei, drei Zapfen auf 20 Liter. pH nur bei niedriger KH.

Einfahren

Wann der erste Fisch einziehen darf

Nitrit mehrere Tage 0 mg/l. Meist 2 bis 6 Wochen. Klarwasser in Woche 1 zählt nicht.

Einfahren

Starterbakterien

Die Matte aus dem gesunden Becken impft. Die Flasche ersetzt den Nitrittest nicht.

Einsetzen

Beutel, Tropfen, erstes Futter

15–20 Minuten treiben, 40–60 Minuten angleichen. Beutelwasser bleibt draußen. Licht aus.

Neuzugang

Quarantäne: 4 Wochen

22–25 °C, eingefahrenes Glas, eigener Kescher. Nur behandeln, wenn etwas zu sehen ist.

Licht · Stunden vor Spektrum

Wie lange beleuchten?

Neu 6 Stunden, eingewachsen 8–10. Nicht 12. Die Uhr schlägt die teurere LED.

CO2 · 15–30 mg/l

Dauertest, nachts aus

Grün sitzt, gelb ist zu viel. 30–60 Minuten vor dem Licht an. Wer schnappt: Gas zu, Fläche an.

pH · nur mit KH

Was die Zahl wirklich sagt

pH ohne Karbonathärte ist ein Schnappschuss. Chemie auf 7,0 ist meist der Fehler.

KH · Puffer

Karbonathärte in °dH

Unter 4 °dH kann der pH kippen. 3 g Natron auf 100 Liter heben 1 °dH. Erst messen, dann zu den Arten passen.

GH · Mineralien

Gesamthärte in °dH

4–15 °dGH tragen die meisten Gesellschaftsbecken. Guppy ab 10, Neon oft unter 8. Mischen, nicht die Flasche.

Messung

Teststreifen oder Tropfentest?

Welche Werte enthalten sind und welche fehlen: zwei Sets nach Bedarf vergleichen.

Heizer · Watt und Platz

Wann Zimmertemperatur lügt

0,5–1 W je Liter, Stab im Strömungsschatten, Thermometer getrennt vom Rad.

Braunfilm

Brauner Belag im neuen Becken

Staubfilm auf Glas und Sand. Meist Woche 2 bis 6. Kein Grund, das Becken abzubrechen.

Pflege

Wie oft Wasserwechsel?

Alle 7 bis 14 Tage 30 Prozent. Wöchentlich im jungen oder dichten Becken, sonst nach Nitrat.

Filter

Wann die Matte ausdrücken

In Beckenwasser, nicht unter dem Hahn. Innenfilter oft 3–6 Wochen, Außenfilter 6–12. Ein Medium, nicht alle.

Futter

Wie viel, wie oft, Fastentag

Was in 2 bis 3 Minuten weg ist, ein- bis zweimal am Tag. Was liegt, wird zu Nitrat und Schnecken.

Nitrat

Welcher Nitratwert ist normal?

Jemand starrt auf den Tröpfchentest. Die Zahl allein ist noch keine Diagnose.

Phosphat

PO4: Last und Nährstoff

0 mg/l bei vollem Licht ist Mangel. Über 2 mg/l plus lange LED füttert Algen. Erst Futter.

Gelege

Welche Art, was tun

Rosige Pakete, weiße Kapseln, Gelege an der Scheibe — nicht jede Eierart ist eine Plage.

Artbestimmung

Pomacea oder Planorbarius?

Der Handel meint fast immer Pomacea. Die große europäische Posthornschnecke ist etwas anderes — und legal.

Plage

Loswerden — und warum oft nicht

Ein Tier reicht. Gift holt sie nicht. Die Zahl folgt der Fütterung, nicht dem Mittel.

Plage

Planarien

Dreieckskopf, zwei Augen. Die Zahl folgt dem Futter. Mittel töten oft Schnecken mit.

Plage

Hydra: Stiel und Fangarme

Sitzt am Glas, sticht Junggarnelen. Nicht zerreißen. Die Zahl folgt dem Futter.

Mulm

Fadenwürmer: weiß im Detritus

Nematoden leben vom Rest. Rote Fäden am After sind Camallanus, nicht derselbe Wurm.

Mulm

Die Schicht auf dem Boden

Eine Haut gehört dazu. Der Teppich füttert Nitrat. Fläche absaugen, Soil nicht umgraben.

Algen

Grünalgen: welche Form

Film, Wasser, Faden oder Pinsel. Erst zuordnen, dann 6 Stunden Licht.

Algen

Punktalgen: hart und klein

Grüne Punkte an Glas und altem Blatt. Klinge an der Scheibe. Licht auf 6 Stunden.

Grünfäden

Grüne Fäden, aufwickelbar

Licht auf 6 Stunden, Futter in 2 Minuten, 30 Prozent wechseln. Das Mittel kommt zuletzt.

Trübung

Sieben Ursachen, vier Farben

Milchig, grün, staubig oder tee. Die Farbe zuerst — dann 30 Prozent, nicht das Klarmittel.

Oberfläche

Kahmhaut, der silbrige Film

Biofilm auf der Fläche, Wasser darunter klar. Papier abziehen, Auslauf an die Fläche, Futter in 2 Minuten.

NH4/NH3 · mit pH

Ammonium oder Ammoniak?

Ziel 0 mg/l. Giftig ist NH3. Dieselbe 0,5 mg/l ist bei pH 7 harmlos, bei pH 8 nicht.

Einfahren

Einfahren überstehen

NO2 dauerhaft 0 mg/l. Peak in Woche 2 bis 6. Der Test entscheidet, nicht der Kalender.

Haut und Kiemen

Weißpunktkrankheit

Salzkörner auf Flosse und Kieme. Mittel trifft nur die Schwärmer. Mindestens 7 Tage, auch wenn die Punkte weg sind.

Flossen

Flossenfäule

Milchiger Rand, oft rot an der Basis. Erst NO2 messen, 30–50 Prozent wechseln. Die Wurzel entscheidet, ob nachwächst.

Kopf

Lochkrankheit

Gruben über den Augen, oft Diskus. Erst Nitrat und Futter. Weißer Fadenkot: Tierarzt.

Leib

Bauchwassersucht

Tannenzapfen von oben, nicht der runde Bauch. 30–50 Prozent wechseln. Salz 2–5 g/l nur ohne Wels.

Lage

Schwimmblase

Seitlich oder Bauch oben, Schuppen flach. 13 cm, drei Tage Pause. Salz 1 g/l nur ohne Wels.

Hartalgen

Hart, kurz, oft CO2

Büschel an Kanten. Nicht aufwickelbar. Eisen senken, Licht kürzen, nicht die zweite Flasche.

Cyanobakterien

Cyanobakterien, deshalb anders

Schleimige Matten, oft Geruch. Absaugen, verdunkeln, danach zweimal 90 Prozent. Kein Grünalgenmittel.

Physiologie

Schlafen Fische?

Keine Lider, oft schräg über dem Boden. Licht nachts aus. Füttern erst nach einer halben Stunde.

Physiologie

Haben Fische Durst?

Nein, nicht wie Säugetiere. Osmose über Kiemen und Haut, nicht der Napf.

Notfallgeste

Schnappen an der Oberfläche

Sauerstoff, Nitrit, Kiemen. Labyrinthfische atmen dort — der Rest nicht zum Spaß.

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