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Teststreifen: Richtung, keine Einfahrzahl

Der Streifen taucht, die Pads färben, du hältst sie an die Dose. Das reicht für eine grobe GH, KH und oft NO3. Ammonium und Nitrit in der Einfahrphase gehören an den Tröpfchentest. Die gefährliche Zone liegt bei 0,1–0,5 mg/l — genau dort, wo viele Streifen nur „niedrig“ oder „hoch“ kennen. Einfahren, NH4, Nitritpeak.

Diagnose

Streifen „NO2 ok“, Fische an der Fläche: Tropfen nachmessen, plus pH. Der Streifen lügt hier häufiger als der Tropfen. Luftschnappen. Tee von Seemandel färbt Pads mit. Dann erst das klare Vergleichswasser, nicht die Dose verdächtigen.

GH und KH auf dem Streifen in Stufen von 3–4 °dH: gut genug, um zu sehen, ob Soil die Härte gezogen hat. Zu grob, um 1 °dH nach Natron zu jagen. GH, KH.

So messen

Sekunde eintauchen, nicht im Filterauslauf. Warten, so lange die Dose sagt, oft 30–60 Sekunden, nicht fünf. Vergleich bei Tageslicht, nicht unter der RGB-LED. Ein Streifen, einmal, dann weg. Die offene Dose mit nassem Finger macht die nächsten Pads grau, bevor das Datum abläuft.

pH auf dem Streifen ist ein Fenster, kein Labor. Hartes Berliner Wasser und weiches Soilwasser brauchen dieselbe Skala nicht. pH.

Sofort, wenn die Farbe nicht passt

Zweite Messung mit Tropfen, dieselbe Probe. Weicht NO2 oder NH4 ab: Tropfen gilt, Fische nicht nachsetzen. Dose prüfen: feucht, abgelaufen, im Sommer im Auto. Neue Streifen, oder das Tröpfchenset für die Kette NH4 → NO2 → NO3. NO3.

Dauerlösung

Streifen für den wöchentlichen Blick, wenn das Becken steht. Tropfen für Einfahren, Filterunfall, kranke Fische. Dieselbe Probe, dasselbe Licht, notiert. Wer nur Streifen hat und einzieht, weil „alles grün“ war, hat die Peak-Woche nicht gesehen.

Der Streifen sortiert. Die Tropfen entscheiden, ob jemand einzieht.