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Wasserpest: stecken oder treiben, kühl halten

Was der Handel Wasserpest nennt, ist meist Egeria densa, vier bis sechs Blätter am Knoten. DRTA: bis zehn Zentimeter die Woche. Flowgrow: Optimum 20–24 °C. ShrimpSpin: über 26 °C lässt das Wachstum nach, über 28 °C kümmert sie. Du steckst den Fuß in den Bodengrund oder lässt sie treiben. Wurzeln sitzen am Stängel — anders als Hornkraut. CO2 nicht nötig. Nicht in den Bach; die Art ist ein Neophyt.

Diagnose

Helle, dünne Internodien, untere Blätter fallen: zu wenig Licht oder zu warm. Weiße Kruste auf den Blättern: biogene Entkalkung, Aquasabi nennt CO2-Mangel bei hartem Wasser, nicht unbedingt Krankheit. Glasige, weiche Spitzen nach dem Umzug: Transport. Feste Knoten weiter unten zählen, nicht das erste Blatt.

Drei Blätter am Knoten: oft Elodea canadensis, die kanadische Form. Dieselbe Pflege, etwas kühler. Im Nano unter 20 Litern wird aus 40–100 cm ein Vorhang. Goldfisch frisst sie gern; 16–22 °C passen der Pflanze, nicht der Hunger. Der Besatzrechner zählt Liter, nicht den Bund.

Ursache

Flowgrow: kälteres, kalkreiches Wasser bevorzugt. Der häufigste Schreck ist 26–28 °C plus schwache LED: die Stängel werden sparrig, bevor der Dünger schuld ist. Dazu kommt der Sprung vom kühlen Laden nach Hause.

Sofortmaßnahme

  1. Weiche, glasige Spitzen ab. Feste Knoten stehen lassen oder neu stecken.
  2. Stecken: unteren Knoten entblättern, Fuß in Sand oder Kies. Treiben: einfach rein, wie Hornkraut, nur mit Wurzeln am Stängel.
  3. Temperatur prüfen. Über 26 °C: Stab einen Grad runter, wenn die Fische das Fenster haben. Licht 6 Stunden, nicht 12.
  4. Wechsel 30 Prozent, ±1 °C. Wasserwechsel. Nach einer Woche ohne neue Internodien: der Rest darf weg.

Kopfsteckling ab 10–15 cm. Seitentriebe, wenn du die Spitze kappst. Was du kürzt, nicht in den Abfluss — auch nicht „nur in den Teich nebenan“.

Dauerlösung

Ein paar Stängel im Hintergrund, 6 bis 8 Stunden Licht, 20–24 °C, wöchentlich 30 Prozent Wasser. Kürzen, bevor die Fläche zuwächst: die oberen 10–15 cm ab, den kahlen Fuß ersetzen. Weiches Wasser und Neonsalmler gehen, wenn es nicht über 26 °C steht. Hartes Leitungswasser und Guppy passen oft besser. Red-Fire-Garnelen sitzen in den Quirlen. Ein Kampffisch braucht freie Fläche zum Luftschnappen — kein Vorhang bis zur Scheibe.

Nitrat und Phosphat fallen, weil sie aus der Säule holt. Der Test bleibt. Ein Drittel offen lassen, sonst verdunkelt der Bund Vallisneria und Cryptocoryne.

Zehn Zentimeter die Woche, Optimum 20–24 °C. Über 26 °C kümmert sie. Stecken oder treiben. Nicht in den Bach.

Quellen

Zahlen aus den genannten Texten, Stand Recherche 2026. Die Internodien im eigenen Glas gelten vor dem Bund im Beutel.