Planarien sind Plattwürmer. Vorn ein Dreieck, zwei dunkle Punkte, der Körper gleitet flach über Glas und Blatt. Sie kommen mit Pflanzen und leben vom, was nach drei Minuten noch liegt. Füttern. In einem Fischbecken ohne Garnelennachwuchs sind sie oft nur unschön. Bei Red-Fire fressen sie Eier und Jungtiere.
Diagnose
Nachts Taschenlampe an die Scheibe. Dreieck und Augen: Planarie. Dünne, sich windende Fäden im Mulm: andere Würmer. Ein Stiel mit Fangarmen an Glas oder Filter: Hydra, nicht dieselbe Seite. Zerschneiden vermehrt Planarien. Absaugen, nicht zerreißen.
Viele Tiere nach einer Woche Extrafutter: die Kolonie hat Futter, keinen „Befall aus dem Nichts“. Neue Pflanzen ungespült: Mitreisende. Das ändert die Futterregel nicht.
Sofort
Zwei bis drei Tage Fasten bei adulten Fischen, Garnelen bekommen eine Prise, die in einer Minute weg ist. Nachts sichtbare Tiere in einen Schlauch ziehen, Wasser in den Ausguss, nicht zurück. Eine offene Falle: ein Stück Futter in einem durchsichtigen Röhrchen, nach einer Stunde raus. Filterschaum und Bodengrund nicht umgraben — das verteilt Kokons.
Mittel auf Fenbendazol töten Schnecken mit. Wer Posthorn und Rennschnecken halten will, lässt die Tablette. Garnelenbecken: nur ein Mittel, das für Garnelen ausgewiesen ist, Dosis nach Anleitung, Filterkohle danach. Die Zahl kommt trotzdem zurück, wenn das Futter bleibt.
Dauerlösung
Futter, das in zwei Minuten weg ist. Eine Handvoll Schnecken weidet Reste, ersetzt aber nicht die Prise. Neue Pflanzen in einem Eimer ohne Tiere eine Woche beobachten. In einem Nano siehst du jede Planarie. Das ist der Vorteil und der Grund, warum dort weniger Futter liegt.
Planarien essen, was du übrig lässt. Das Mittel holt die Sichtbaren. Das Futter holt die Nächsten.