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Neue Fische einsetzen: Temperatur, Tropfen, Beutelwasser

Nur einsetzen, wenn Nitrit mehrere Tage 0 mg/l zeigt — siehe Einfahren. Geschlossenen Beutel 15 bis 20 Minuten auf der Fläche treiben lassen. Dann alle zehn Minuten etwas Beckenwasser dazu; nach 40 bis 60 Minuten die Tiere mit dem Kescher umsetzen. Das Beutelwasser bleibt draußen. Licht aus, am ersten Abend nicht füttern. Der Besatzrechner vorher, nicht nach dem Kauf.

Diagnose vor dem Beutel

Das Becken ist bereit, wenn NH4 und NO2 dauerhaft 0 mg/l sind und Nitrat messbar liegt. Klarwasser in Woche 1 zählt nicht. Wer in den Peak setzt, zahlt mit Kiemen — Nitritpeak, NH4.

Die Arten müssen ins selbe Fenster. Guppy hart und 22–26 °C, Neonsalmler weich. Ein 60-Zentimeter-Becken trägt nicht beides. Kampffische nicht zu zweit, nicht mit langen Flossen, die sie zupfen.

Tiere im Beutel, die taumeln, blutig sind oder Fäden am After haben, gehören nicht ins Gesellschaftsbecken. Aquaristik-Lexikon: Quarantäne oder zurück zum Händler, bevor der Schwarm krank wird.

Ursache für Verluste in Nacht eins

Der Beutel hat andere Temperatur, anderen pH, oft hohen Ammoniak vom Transport. Ein Sprung um mehr als 2 °C ist für Diskuszüchter Pöverlein der Schwellenwert, ab dem sie angleichen — darunter setzen sie ohne Beutelwasser direkt um. pH und Härte brauchen länger als die Wärme.

Beutelwasser enthält Kot, Keime, manchmal Medikamente aus dem Laden. Deshalb der Kescher, nicht das Auskippen. Weißpunkt sitzt oft schon im Beutel — zwei bis vier Wochen getrennt halten, wenn ein zweites Glas da ist. Weißpunktkrankheit.

Aquariuminsider: in einem jungen Becken höchstens fünf bis sechs Tiere pro Woche, dann messen. Die ganze Ladenliste am selben Abend ist der zweite Peak.

Sofortmaßnahme

  1. Licht aus. Heizer und Filter laufen. Thermometer im Becken und, wenn möglich, am Beutel.
  2. Geschlossenen Beutel 15 bis 20 Minuten treiben lassen (Aquaristik-Profi). Nicht öffnen, der Sauerstoff sitzt oben im Beutel.
  3. Öffnen, Rand umkrempeln, Beutel ins Glas hängen oder Inhalt in einen sauberen Eimer. Alle zehn Minuten ein Schnapsglas Beckenwasser dazu, 40 bis 60 Minuten insgesamt. Tropfmethode: 2 bis 3 Tropfen pro Sekunde über 45 bis 60 Minuten, wenn pH oder Härte weit auseinanderliegen.
  4. Tiere mit dem Kescher oder einem Becher umsetzen. Beutelwasser in den Ausguss, nicht ins Becken.
  5. Licht noch ein bis zwei Stunden aus. Am ersten Abend nicht füttern. Die nächsten zwei Tage NH4 und NO2 messen.

Temperatur ±1 °C zum Ziel der Art. Frischwasser für Nachfüller aufbereitet, wie beim Wechsel. Kein Salz „gegen Stress“, kein Klarmittel, kein zweiter Fischladen am nächsten Morgen.

Dauerlösung

Liste vorher. Liter, Temperatur, pH, Gruppe. Dann kaufen. Neue Tiere in kleinen Gruppen, eine Woche Abstand, Test dazwischen. Quarantäne zwei bis vier Wochen, wenn das Glas existiert — nicht als Moral, als Filter für Weißpunkt und Flossenfäule.

Wer nach dem Einsetzen keucht: Fläche bewegen, 30 Prozent wechseln, messen. Nicht den Beutel nachkippen.

15 bis 20 Minuten treiben, 40 bis 60 Minuten angleichen, Beutelwasser draußen. Nitrit vorher 0 mg/l, nicht nach dem Kauf.

Quellen

Angaben aus den genannten Texten, Stand Recherche 2026. Keine eigenen Einsetzprotokolle. Der Test im eigenen Glas gilt vor dem Kalender des Händlers.