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Erlenzapfen: die kleine Dosis Gerbstoff

Die Zapfen der Schwarzerle (Alnus glutinosa) färben schwächer als ein Seemandelblatt. Garnelen weiden den Film, das Wasser wird leicht bernstein. Der pH rutscht nur, wenn die KH schon niedrig ist. Zwei, drei Zapfen auf 20 Liter sind ein Start, eine Handvoll auf 100 Liter. KH, pH.

Diagnose

Heller Tee, klar darunter: Gerbstoff. Milchig: anderes. Trübes Wasser. Zapfen schwimmt: Luft. Kurz aufkochen, dann sinkt er. Schimmelweißer Belag in den ersten Tagen: oft Biofilm, Garnelen holen ihn. Faulig, schwarz, stinkend: raus.

Sammeln an der Straße oder am Hundeweg: Streusalz und Kot. Trockene, geschlossene Zapfen aus dem Handel oder vom sauberen Ufer, ohne Grünspan und ohne Insektennester.

Wer das verträgt

Red-Fire, Kampffisch, weiche Pflanzenbecken. Guppy und Molly wollen Härte. Der Zapfen ändert GH kaum. Im Nano siehst du die Farbe früher — lieber zwei Zapfen als zehn.

Sofort, wenn es zu dunkel wird

Zapfen raus, 30 Prozent wechseln. Aktivkohle holt den Ton, holt auch anderes. KH messen, bevor jemand den pH mit Säure jagt. Nach zwei bis vier Wochen sind die Zapfen ausgelaugt: abfischen, sonst Mulm.

Dauerlösung

Kleine Dosis, nachlegen wenn die Farbe weg ist. Kochen zum Sinken. Das Blatt für die große Fläche, der Zapfen für die feine. Gegen Weißpunkt ersetzen beide nichts. Die Werte kommen von KH, Soil und dem, was du mischst.

Der Zapfen ist die kleine Kelle. Weich wird das Wasser nur, wenn die KH schon wenig Puffer hat.