Endler brauchen hartes, eher basisches Wasser wie der Guppy: pH 7,0–8,5, GH 10–25 °dH, Becken ab 54 Litern, ein Männchen auf zwei bis drei Weibchen. Sie bleiben kleiner, die Flossen kürzer. Mit Guppy im selben Glas entstehen Mischlinge.
Passt das zu dir?
Ja, wenn
- Leitungswasser hart und nicht sauer.
- Du willst kleine, lebhafte Männchen, keine Schleierschwänze.
- Das Becken ist eingefahren.
Nicht halten, wenn
- Weiches Amazonaswasser.
- Guppy und Endler gemischt, wenn die Linie rein bleiben soll.
- Ein 10-Liter-Glas, weil sie klein aussehen.
1 Männchen auf 2–3 Weibchen oder reine Männchengruppe ab 6
Haltung
Poecilia wingei ist seit 2005 eigene Art, kleiner als P. reticulata. Männchen oft 2,5 cm, kurze Flossen, metallisches Grün und Orange. Weibchen unscheinbar grau. Dasselbe Wasser wie der Guppy: hart, basisch. Weiches Wasser frisst die Flossen. Im Handel steht oft „Endler“ auf Tüten, die schon Guppyblut haben. Rein bleibt die Linie nur ohne reticulata im Glas.
Herkunft: Küstenlagunen in Nordost-Venezuela (Campoma, Cumaná). Familie Poeciliidae. Schicht: oben. Ernährung: omnivor. Lebenserwartung: 2–3 Jahre. KH 5–15 °dH. Empfohlen eher 80 l bei 60 cm. Deckel, sie springen.
Zucht
Lebendgebärend, Würfe kleiner als beim Guppy, häufiger. Elterntiere fressen Junge ohne Moos und Schwimmpflanzen. Kreuzung mit Guppy ist fruchtbar — wer N-Klasse will, trennt die Arten.
Typische Fehler
10-Liter-Nano. Weiches Wasser. Ein Männchen, ein Weibchen. Guppy dazu „weil sie gleich aussehen“. Offenes Becken.
Was das Becken braucht
Abgeleitet aus den Werten oben. Die Empfehlung folgt dem Bedarf, nicht umgekehrt.
- Heizer auf 22–28 °C.
- Deckel: sie springen.
- Feinfiedrige Pflanzen, wenn Weibchen werfen.
- Futter mit pflanzlichem Anteil.
Quellen
Haltungsdaten aus Fachquellen, Stand Recherche 2026. Eigene Beckenprotokolle ersetzen diese Zahlen, sobald das Verlagsaquarium läuft — nicht vorher.


